DEUTSCHLAND | Sachsen-Anhalt

 

Geschäftsanbahnung Usbekistan

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet die Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau zum Thema Textil- und Bekleidungsindustrie und Prozesswasser statt

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert DEinternational Kasachstan/Dienstleitungsgesellschaft der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien vom 9. bis 13. Dezember 2019 eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau zum Thema Textil- und Bekleidungsindustrie und Prozesswasser. Regionaler Schwerpunkt der Reise ist die Hauptstadt Taschkent. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Die Reise wird von einem Vertreter des BMWi geleitet.

Zentrales Element der Geschäftsanbahnungsreise sind individuell vorbereitete Kontaktgespräche der deutschen Unternehmen für eine gezielte Geschäftsanbahnung zu potenziellen Geschäftspartnern Usbekistans.Das Projekt soll teilnehmenden Unternehmen gezielt allgemeine sowie branchenspezifische Informationen zu Usbekistan hinsichtlich politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen vermitteln.

Usbekistan ist mit knapp 33 Mio. Einwohnern die bevölkerungsreichste Republik Zentralasiens und bietet somit den größten regionalen Verbrauchermarkt. Die Republik grenzt als einziges Land in Zentralasien an alle Nachbarländer der Region und verfügt somit über gute Ausgangsbasis, um sich zu einem regionalen Wirtschaftszentrum und Verkehrsknotenpunkt zu entwickeln. Die politische Wende Usbekistans, in Bezug auf die Liberalisierung und Öffnung der Wirtschaft, bietet ausländischen Marktteilnehmern eine Breite von attraktiven Geschäftsperspektiven. Vor allem die Lockerung der Devisenbestimmungen, Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu Nachbarstaaten, Exportförderung und Entbürokratisierung verbessern das Leitbild des Wirtschaftsstandortes Usbekistan erheblich. Die Belebung der Industrie und des Außenhandels setzen sich kontinuierlich fort.

Für 2018/2019 rechnet die usbekische Regierung und internationale Geberbanken mit einem realen Wachstum des BIP von fünf und mehr Prozent. Usbekistans Investitionsvorhaben für den Zeitraum von 2018 bis 2021 in wichtigste Wirtschaftsbranchen liegen bei 30 Mrd. USD. Das Land signalisiert ein deutliches Interesse am Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland. Die Textil- und Bekleidungsindustrie gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftsbranchen Usbekistans und bietet viel Ausbaupotenzial im Rahmen geförderter Modernisierungs- und Ausbauprogramme. Usbekistan ist sechstgrößter Baumwollproduzent und fünftgrößter Exporteur der Welt. Um die Weiterentwicklung dieser Branche zu gewährleisten muss das massive Bewässerungsproblem in Angriff genommen werden. Es besteht ein großes Interesse an moderner und wassersparender Technik für Industrie und Landwirtschaft. Somit bieten sich deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Bewässerungswirtschaft gute Kooperationsmöglichkeiten.

Die Delegationsteilnehmer erhalten vor der Reise eine branchenspezifische Zielmarktanalyse. Im Rahmen einer fachbezogenen Präsentationsveranstaltung vor Ort haben die deutschen Unternehmen die Möglichkeit, dem ausländischen Fachpublikum in einer Präsentation ihre Produkte, Dienstleistungen und mögliche Kooperationsfelder vorzustellen.

Anmeldeschluss zur Teilnahme ist der 30. September 2019. Nähere Informationen zur Anmeldung, zu den Kosten und zum Programm finden Sie im Projektflyer.

Datum

Kontakt

EEN Sachsen-Anhalt, Corinna Kunert

ckunert@tti-md.de

0391 74435-22

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