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EU-Bericht über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt

Die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission hat einen Bericht über den Wandel der Arbeit und der Fähigkeiten im digitalen Zeitalter veröffentlicht, der zeigt, dass die Lücke bei den digitalen Qualifikationen nach wie vor klafft

Fast 40 Prozent der Arbeitskräfte in der EU verfügen über keine oder fast keine digitalen Kenntnisse, während die Zahl der Absolventen im Bereich der Informations-und Kommunikationstechnologien in vielen EU-Mitgliedstaaten unter dem Bedarf liegt. Die Lücke bei den digitalen Qualifikationen klafft nach wie vor und droht in vielen EU-Ländern größer zu werden. Das ist eines der Ergebnisse des Berichts über den Wandel der Arbeit und der Fähigkeiten im digitalen Zeitalter, den die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission am 24. September vorgestellt hat.

Der Bericht analysiert, wie sich Technologien auf die Arbeitsmärkte auswirken und was in der Bildungspolitik getan werden, um die digitalen Fähigkeiten zu verbessern. Insbesondere bietet der Bericht neue Recherchen und Daten zum Zusammenspiel von neuen Technologien, Arbeitsplätzen und Arbeitsorganisation, zum Umfang und der Art der Arbeit, die durch digitale Arbeitsplattformen vermittelt wird sowie zu laufenden strukturellen Veränderungen auf dem EU-Arbeitsmarkt.

Im Jahr 2018 legte die Kommission ihren Aktionsplan für die digitale Bildung vor, der ein wichtiger Bestandteil des Europäischen Bildungsraums ist. Die EU hat auch konkrete Initiativen ergriffen, die den Menschen helfen, in einer digitalen Welt erfolgreich zu sein. Dazu zählen die Qualifikationsagenda für Europa, neue EU-Vorschriften für transparente und vorhersehbare Arbeitsbedingungen und eine Empfehlung des Rates über den Zugang zum Sozialschutz. Schließlich hat die Europäische Kommission im Rahmen des künftigen langfristigen EU-Haushalts (2021-2027) ein Programm für das digitale Europa in Höhe von 9,2 Mrd. Euro vorgeschlagen, um auf die aufkommenden digitalen Herausforderungen zu reagieren.

Nähere Informationen zu den Ergebnissen finden Sie in der Pressemitteilung oder im vollständigen Bericht (Englisch).

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